Rockets schlagen Lauterbach und empfangen am Sonntag Herford

Bereits am Sonntag steht das nächste Spiel in Diez auf dem Programm - dann ist der Meister aus Herford zu Gast (19.30 Uhr).

Rockets-Interimstrainer Stephan Petry bleibt seiner Linie der klaren Worte treu - so auch nach dem Heimsieg gegen Lauterbach. Die Gäste waren mit zehn Feldspielern und einem Keeper angereist, die Rockets konnten erstmals auf den kompletten Kader zurückgreifen. Die erhoffte Dominanz schlug sich jedoch vornehmlich in der Anzahl der Schüsse nieder: Rund 100 schätzten die Zuschauer. Von rund 100 sprach auch Trainer Petry, davon gingen aber mindestens die Hälfte am Kasten vorbei. Viel zu wenig prüften die Diez-Limburger Gästekeeper Klaus-Dieter Lechner, 47 Jahre jung, der sein Saisondebüt bei den Luchsen gab und seinen Job obendrein auch noch gut machte.

„Irgendwie fühlen sich die Heimsiege derzeit wie Niederlagen an“, sagte der Rockets-Trainer. „Wir müssen der Tatsache ins Auge schauen, dass wir heute zu wenig aus diesem Spiel gemacht haben, trotz des Sieges. Für mich sind der Spaß am Sport und die Stimmung im Team immer ein wichtiger Aspekt, aber vielleicht müssen wir auch mal auf andere Mittel zurückgreifen und so spielen wie mancher Gegner es zwangsläufig tun muss: mit zehn Mann. Und zwar mit den zehn Spielern, die wollen und bereit sind alles zu geben. Wenn die Leistung nicht stimmt, kann ich auch nicht mehr auf Einzelschicksale Rücksicht nehmen. Deshalb muss ich von jedem Spieler verlangen, am Sonntag gegen Herford wieder alles zu geben. Ansonsten werde ich reagieren müssen.“

Die Grundlage für den Sieg legten die Rockets in den ersten beiden Drittel: Ein Doppelpack von Julian Grund (10., 18.) und ein Treffer von Konstantin Firsanov (16.) bescherten der EGDL eine 3:0-Führung zur Pause. Im zweiten Abschnitt erhöhten erneut Firsanov (23.) sowie Andre Bruch (21.), Florian Böhm (33.) und Tobias Schwab (35.) auf sieben Rockets-Tore. Auf der Gegenseite trafen Morgan Reiner in Überzahl (31.) und der kürzlich aus Diez-Limburg nach Lauterbach gewechselte Jakub Zdenek (37.). Im letzten Drittel besorgte Jamie Hill (42.) den 8:2-Endstand.

„Es ist schwierig für uns, mit wenigen Leuten irgendwo hin zu fahren und dort auf eine komplette Mannschaft zu treffen“, sagte Lauterbachs verletzter Spieler Roman Löwing auf der Pressekonferenz nach dem Spiel in Vertretung des neuen Luchse-Trainers Andrej Jaufmann. „Unser Torwart hat heute einen super Job gemacht. Das ganze Team hat geackert und gekämpft. Wir haben versucht hier das Beste zu geben. Unser neuer Trainer macht einen super Job und wir hoffen, dass es nun weiter bergauf geht - auch personell. Wir wollen wieder angreifen.“

EG Diez-Limburg: Themm (Schönfelder) - Engel, Corbett, Naumann, Krämer, Emanuel Grund, Mörschler - Maier, Niestroj, Mainzer, Bruch, Firsanov, Wex, Schwab, Asbach, Gimenez, Florian Flemming, Hill, Küpper, Julian Grund, Böhm.

Schiedsrichter: Jan Breckenfelder.

Zuschauer: 171.

Tore: 1:0 Julian Grund (10.), 2:0 Konstantin Firsanov (16.), 3:0 Julian Grund (18.), 4:0 Andre Bruch (22.), 5:0 Kostantin Firsanov (23.), 5:1 Morgan Reiner (31.,+1), 6:1 Florian Böhm (33.), 7:1 Tobias Schwab (35.), 7:2 Jakub Zdenek (37.), 8:2 Jamie Hill (42.).

Strafminuten: Diez-Limburg 8, Lauterbach 4.

Der Ausblick

Sonntag, 16. Dezember, 19.30 Uhr: EGDL vs Ice Dragons Herford