Die Erfahrung von damals zeigt jedoch: Grundsätzlich ist in allen Partien und gegen jeden Gegner etwas möglich. Das macht die Liga so interessant. Heißt aber auch: Gäbe es in den beiden Partien dieses Mal keine Punkte, dann wäre irgendwie doch nur alles „nach Plan“ gelaufen. Doch da haben die Rockets etwas dagegen.
Die Crocodiles aus Hamburg stehen aktuell mit einem Punkte-Quotienten von 1.77 auf dem 5. Tabellenplatz (26 Spiele, 46 Punkte) - und damit auf einem direkten Playoff-Platz. In den zurückliegenden fünf Spielen wechselten sich Siege und Niederlagen regelmäßig ab. Die Crocos verloren zum Beispiel sonntags in eigener Halle mit 3:5 und schlugen nur zwei Tage später an gleicher Stelle Spitzenreiter Hannover Scorpions mit 4:1.
Die Icefighters aus Leipzig liegen in der Tabelle nur knapp hinter Hamburg mit einem Punkte-Quotienten von 1.67 (24 Spiele, 40 Punkte). In den letzten sechs Spielen fuhren die Sachsen drei Siege ein gegen Hamburg, Herne und Rostock. Im Gegenzug gab es aber auch drei Niederlagen gegen Tilburg, Halle und Diez-Limburg.
„Beide Gegner bringen eine hohe Qualität mit“, sagt Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Dennoch freuen wir uns auf beide Begegnungen, denn wir haben gezeigt, dass wir gegen beide Teams erfolgreich sein können. Das gibt uns natürlich zusätzlichen Schwung für die Spiele.“
Foto honorarfrei Nicole Baas